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März 2020


Prenzlauer Berginale

Prenzlauer Berginale

Prenzlauer Berginale

Original Kiezfilme 1965-2004

Prenzlauer Berginale

Das Stadtteil-Filmfest Prenzlauer Berginale präsentiert seltene Fundstücke und rare Entdeckungen. Diese spannende DVD Zusammenstellung aus fünf Jahren Filmfest ist wie das Festival ein Projekt von Geschichtsbüro Müller.

Der Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg war früher mehr als sein heutiges Klischee vom Sehnsuchtsort gut situierter Öko-Großstädter: Bis zum Ende der DDR ein dem Verfall preisgegebener Bezirk, blühte dort die Subkultur. Das proletarische Milieu dominierte das Stadtbild bis weit in die 70er Jahre hinein. Spätestens seit damals ist der Prenzlauer Berg beliebte Kulisse für Spiel- und Dokumentarfilme. Einige Klassiker wie Berlin - Ecke Schönhauser (1957), Solo Sunny (1980) oder auch Sommer vorm Balkon (2004) wurden hier gedreht.

Weniger bekannte Dokumentationen aus dem Kiez versammelt diese Filmauswahl. Sie zeigt die Jugend der 60er und 80er Jahre auf dem Helmholtzplatz, alleinerziehende Mütter und schwer erziehbare Jugendliche. Einen Block weiter erklären Kinder das Denkmal der Käthe Kollwitz zum Klettergerüst. Und um die Ecke zeigt sich der Aufbauwille der sozialistischen Gesellschaft im Vorzeigeprojekt Wohnsiedlung Thälmannpark.

Mit den Filmen:

  • Einmal in der Woche schrein (1982, 17 Min.)
  • Spielplatz (1965, 13 Min.)
  • Wessen Straße ist die Straße (1988, 12 Min.)
  • Aschermittwoch (1989, 19 Min.)
  • Wozu denn über diese Leute einen Film? (1980, 36 Min.)
  • Das Gaswerk (1982, 19 Min.)
  • Neue Adresse: Thälmannpark (1987, 22 Min.)
  • Rotweinrock und Lammfellmantel (2004, 53 Min.)
  • Tuba Wa Duo (1989, 12 Min.)
  • Die Kollwitz und ihre Kinder (1971, 10 Min.)

DDR • Deutschland 1965-2004
Herausgeber: Stephan Müller

Diese DVD ist ab sofort im Fachhandel, jeder gut sorierten Buchhandlung oder direkt bei absolutMedien erhältlich.


Claude Monet - Im Licht des Augenblicks

Claude Monet - Im Licht des Augenblicks

Claude Monet - Im Licht des Augenblicks

Claude Monet

Im Licht des Augenblicks

Raus aus dem Atelier und ins Freie, um die Natur vor Ort zu malen, war das Credo der Impressionisten. Claude Monet, ihr berühmtester Vertreter, suchte bewusst den Bruch mit der akademischen Malweise, schockierte damit die Kunstwelt seiner Zeit und revolutionierte die Malerei. Gerade die Orte, an denen Claude Monet malte und lebte, sind für sein Werk von enormer Bedeutung.

Der Film reist von Paris, wo Monet sich mit den großen Boulevards und dem Gare St. Lazare beschäftigte, die Seine hinab, über das malerische Argenteuil, nach Vétheuil, Ort persönlicher Schicksalsschläge für den Maler. Von dort geht es weiter nach Rouen, dessen Kathedrale ihren weltweiten Ruhm sicherlich auch Monets Bildern verdankt, und schließlich nach Giverny, in den wahrscheinlich berühmtesten Garten der Welt, zugleich letzte Wirkungsstätte des Künstlers.

Mit Hilfe von Monet-Biographen, Kunsthistorikern und Photographen klären sich die Fragen: Wo genau stellte er seine Staffelei auf? Inwieweit sind diese Orte heute noch so erfahrbar? Wie sah Monet die Dinge damals und wie sehen wir diese Orte heute? Wie sehr hat Monets Art, seine Umgebung auf der Leinwand einzufangen, unseren Blick auf die Natur und Stadt in den vergangenen 150 Jahren verändert?

Deutschland 2019
Regie: Mathias Frick

"Ich möchte so malen, wie ein Vogel singt." Claude Monet

Diese DVD ist ab sofort im Fachhandel, jeder gut sorierten Buchhandlung oder direkt bei absolutMedien erhältlich.