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Juli 2018


NICO, 1988

NICO, 1988

NICO, 1988

NICO, 1988

NICO, 1988

NICO, 1988

NICO, 1988

Wiedergeburt einer Ikone

Nico

I've been out walking
I don't do too much
These days, these days
These days I seem to think a lot
About the things that I forgot to do
And all the times I had the chance to

I've stopped my rambling
I don't do too much gambling
These days, these days
These days I seem to think about
How all the changes came about my ways
And I wonder if I'd see another highway

I had a lover
I don't think I'll risk another
These days, these days
And if I seem to be afraid
To live the life that I have made in song
It's just that I've been losing so long

I've stopped my dreaming
I won't do too much scheming
These days, these days
These days I sit on corner stones
And count the time in quarter tones to ten
Please don't confront me with my failures
I had not forgotten them?

(These Days, Album Chelsea Girl, 1967)

NICO, 1988 ist ein Roadmovie über die letzten Lebensjahre von Christa Päffgen - bekannt unter ihrem Künstlernamen Nico, erstes deutsches Supermodel, einstige Muse von Andy Warhol und Sängerin der Gruppe The Velvet Underground. Der Film erzählt von ihren letzten Auftritten in den achtziger Jahren und spielt in Paris, Prag, Nürnberg, Manchester, auf dem polnischen Land und an der römischen Küste.

Die Priesterin der Finsternis, wie man sie nannte, fand nach ihren allseits bekannten Exzessen mit ihrer Solokarriere wieder zu sich und baute eine neue Beziehung zu ihrem Sohn, den sie mit Schauspieler Alain Delon hatte, auf. NICO, 1988 ist die Geschichte der Wiedergeburt einer Künstlerin, Mutter und Frau, die einst eine Ikone ihrer Generation war.

Regisseurin Susanne Nicchiarelli taucht tief ein in das Leben einer tragischen, aber bemerkenswerten Frau, die von der dänischen Schauspielerin und Sängerin Trine Dyrholm (Die Kommune, Das Fest), kompromisslos dargestellt wird. Alle Songs im Film werden von Trine Dyrholm selbst gesungen. Ein mitreißender Soundtrack und die elektrisierende Kamera machen diesen Film zu einem intensiven Road-Trip auch für alle, die nie etwas von Nico oder von Velvet Underground gehört haben.

Seine Weltpremiere feierte der Film auf den Internationen Filmfestspielen Venedig 2017 als Eröffnungsfilm der Sektion Horizonte und wurde mit dem Orizzonti Award für den besten Film ausgezeichnet. Beim italienischen Filmpreis David di Donatello konnte gewann er Preise für Bestes Drehbuch, Besten Sound, Bestes Make-Up und Bestes Hair-Design.

NICO, 1988
Italien, Belgien 2017; 93 Min.
Regie: Susanna Nicchiarelli
Mit Trine Dyrholm, John Gordon Sinclair, Anamaria Marinca
Original mit deutschen Untertiteln

FilmKinoText bringt diesen großartigen Film ab Mittwoch, 18. Juli - Nicos 30.Todestag - ins Kino, unter anderem in folgenden Städten:
Aachen • Augsburg • Berlin • Bielefeld • Bochum • Bonn • Braunschweig • Bremen • Chemnitz • Dortmund • Dresden • Duisburg • Düsseldorf • Erfurt • Essen • Frankfurt • Freiburg • Fürth • Halle • Hamburg • Hannover • Heidelberg • Karlsruhe • Kassel • Kiel • Köln • Leipzig • Lübeck • Lüneburg • Magdeburg • Mainz • Mannheim • München • Münster • Nürnberg • Potsdam • Regensburg • Rostock • Stuttgart • Tübingen • Ulm • Wuppertal

Wilder Dank an Jürgen von FilmKinoText, dass wir Fotos und Text nutzen dürfen.